Häufig gestellte Fragen zum Mikro-Nano-Blasengenerator.
1. Stimmt es, dass der Nano Seifenblasengenerator Handelt es sich um eine Zusatzeinheit zur Energieeinsparung, wobei das bestehende Belüftungssystem (Gebläse + Diffusor) beibehalten wird?
Ja, genau richtig.
Der Nanoblasengenerator arbeitet mit Ihrem bestehenden Gebläse-/Diffusorsystem zusammen – er ersetzt es nicht. Das bestehende System gewährleistet: Sauerstoffzufuhr und makroskopische Durchmischung (wodurch Schlamm in Suspension gehalten wird).
Der Nanoblasengenerator fügt ultra-Feine BlasenPartikel (100 nm – 2 μm), die stundenlang statt nur Sekunden im Wasser verbleiben. Dies verbessert die Sauerstoffübertragungseffizienz erheblich, sodass Sie die Gesamtbelüftungszeit verkürzen oder die Gebläseleistung reduzieren können, ohne die Abwasserqualität zu beeinträchtigen.
2. Warum kann der Nanoblasengenerator nicht allein verwendet werden?
Weil Mikro- und Nanoblasen nahezu keine makroskopische Durchmischung erzeugen. In Belebtschlammverfahren ist die Durchmischung genauso wichtig wie die Sauerstoffzufuhr.
Ohne ausreichendes Durchmischen setzt sich der Schlamm innerhalb weniger Minuten am Boden ab.
Abgesetzter Schlamm verliert den Kontakt zu Sauerstoff und Schadstoffen → mikrobielle Aktivität nimmt ab → die Behandlung schlägt fehl.
Herkömmliche Diffusoren setzen große Blasen frei, die schnell aufsteigen und eine turbulente Strömung erzeugen – diese Turbulenzen sorgen für die Durchmischung des Schlamms. Nanoblasen sind so klein, dass sie sich wie eine „Wolke“ verhalten und keine Auftriebs- oder Rührwirkung erzeugen.
Daher würde die alleinige Verwendung eines Nanoblasengenerators zu starken Schlammablagerungen führen, selbst wenn der Gehalt an gelöstem Sauerstoff in der Wassersäule akzeptabel erscheinen mag.
3. Können wir einen Tauchmischer verwenden, um das Mischproblem zu lösen?
Absolut ja – das ist eine sehr gute und professionelle Lösung.
Tatsächlich kombinieren viele erfolgreiche Anlagen folgende Komponenten: Nanoblasengeneratoren für einen hocheffizienten Sauerstoffaustausch und Tauchmischer (oder langsam laufende Rührwerke), um den Schlamm in Suspension zu halten und die Nanoblasen im gesamten Becken zu verteilen.
Diese Kombination ermöglicht es Ihnen, das Gebläse-/Diffusorsystem je nach Tankgeometrie und Schlammkonzentration zu reduzieren oder sogar ganz zu eliminieren. Für die meisten kommunalen Kläranlagen empfehlen wir jedoch weiterhin, das bestehende Belüftungssystem als Backup beizubehalten oder es im intermittierenden Betrieb mit sehr geringer Leistung zu betreiben.
4. Wie wird der Tauchmischer mit unserem Nanoblasengenerator verbunden?
Hier sind zwei praktische Layouts:
Option A (dezentralisiert) – Mehrere kleine Tauchmischer werden in der Nähe jeder Nanoblasen-Freisetzungsstelle platziert. Der starke Wasserstrom der Mischer befördert die frisch erzeugten Nanoblasen sofort in die Schlammflocken.
Option B (zentraler Kreislauf) – Installieren Sie ein oder zwei größere Tauchmischer, um eine Zirkulation im gesamten Tank zu erzeugen. Positionieren Sie anschließend die Nanoblasen-Auslassöffnungen in der Nähe der Saugseite der Mischer. Die Mischer saugen das mit Nanoblasen angereicherte Wasser an und verteilen es gleichmäßig.
Beide Ansätze haben sich in Kläranlagen im industriellen Maßstab bewährt.
5. Können wir ein System entwickeln, das nur Tauchmischer + einen Nanoblasengenerator (ohne Gebläse) verwendet?
Ja, für bestimmte Anwendungen (z. B. Ausgleichsbecken, Nachklärbecken oder schwach konzentriertes Abwasser) ist dies technisch möglich. Für gängige Belebtschlammverfahren empfehlen wir jedoch in der Regel ein Hybridkonzept:
Um eine zusätzliche Durchmischung zu gewährleisten, sollten Sie eine kleine Anzahl von Grobblasendiffusoren bereithalten oder das Gebläse mit sehr geringer Leistung (z. B. 20-30 %) betreiben.
Der Nanoblasengenerator in Kombination mit Tauchmischern soll über 70 % des Sauerstoffbedarfs decken.
Dieser Hybridansatz ermöglicht maximale Energieeinsparungen ohne das Risiko eines Prozessausfalls.
