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MBBR-Biochip für die verschiedenen biologischen Wasseraufbereitungsverfahren

Ein gängiges Kriterium für die Auswahl eines geeigneten Biofilmträgers und der benötigten Menge ist die „aktive Oberfläche“. Die aktive Oberfläche ist ein guter Indikator für die Abbauleistung des Trägermaterials. Es ist jedoch sehr wichtig zu verstehen, dass die Spezifikation der Abbauleistung in kg Schadstoff pro m³ Trägermaterial und Tag berechnet werden muss. Dies ermöglicht die Berechnung der zu entfernenden CSB/BSB- oder Stickstoffbelastung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies die einzige Möglichkeit ist, die benötigte Menge an Trägermaterial und die Kosten in Abhängigkeit von der täglichen Abbauleistung genau zu berechnen.

Gestaltung und Form der Medien

Die Art und Dichte des Trägermaterials ist für die Planung Ihres MBBR-Systems von entscheidender Bedeutung. Die im Handel erhältlichen Kunststoffträger bestehen üblicherweise aus Polyethylen (PE)-Neuware oder aus kostengünstigeren Regranulaten (Recyclingmaterial).

    Regranuliert

    Regranulate bestehen naturgemäß aus Recyclingmaterial und enthalten daher Anteile verschiedener Kunststoffe. Dies kann die Haltbarkeit des Trägermaterials beeinträchtigen, und diese Mängel verstärken sich unter Betriebsbedingungen. Die Bedeutung einer gleichmäßigen Materialdichte ist nicht zu unterschätzen, da jegliche Abweichungen zu schlechten Transporteigenschaften des Trägermaterials führen können. Um diese Unregelmäßigkeiten auszugleichen, verwenden Hersteller von Regranulat-basierten Trägermaterialien häufig Weichmacher. Weichmacher können in Kombination mit den Regranulaten Bisphenol A und Phthalate freisetzen, die Krebs und andere hormonelle Wirkungen hervorrufen können. Dies kann insbesondere für die Aquakultur und ähnliche Branchen problematisch sein.

    Polyethylen

    Unser MBBR BioChip Biofilmträger ist vollständig frei von Phthalaten und anderen Weichmachern und enthält weder Bisphenol A noch andere aromatische Verbindungen. Er besteht aus neuem Polyethylen (kein recyceltes PE), anorganischen Füllstoffen, geringen Mengen Glycerinsäuremonoester (aus Kokosfett; absolut unbedenklich), Zitronensäure und Natriumcarbonat (Na₂CO₃).
    Stabilität, Verschleißfestigkeit.
    Die nächste Überlegung betrifft die Wahl zwischen einem formstabilen, extrudierten Trägermaterial (PE oder PP) und einem mechanisch belastbaren (d. h. flexiblen) Material. Formstabile Trägermaterialien weisen oft den Nachteil auf, bereits bei geringen mechanischen Belastungen zu brechen. Darüber hinaus unterliegen sie einem zunehmenden Abrieb, da ihre Steifigkeit durch die kinetische Energie im MBBR beansprucht wird. Brüche an den Stegen der Trägermaterialien sind daher, wie unten dargestellt, keine Seltenheit.

    Produktparameter

    Aktive Oberfläche (geschützt) CSB/BSB-Entfernung, Nitrifikation, Denitrifikation, ANAMMOX-Verfahren > 5.500 m²/m³
    Schüttgewicht (netto) 150 kg/m³ ± 5,00 kg
    Farbe Weiß
    Form rund, paraboloid
    Material PE-Neuware
    Durchschnittlicher Durchmesser 30,0 mm
    Durchschnittliche Materialdicke Durchschnittlich ca. 1,1 mm
    Spezifisches Gewicht ca. 0,94-0,97 kg/l (ohne Biofilm)
    Porenstruktur Verteilt auf der Oberfläche. Aus produktionsbedingten Gründen kann die Porenstruktur variieren.
    Verpackung Kleine Säcke, je 0,1 m³
    Containerverladung 30 m³ in einem 20-Fuß-Standard-Seefrachtcontainer oder 70 m³ in einem 40-Fuß-High-Cube-Standard-Seefrachtcontainer

    Anwendungen

    Fabrikmäßige Indoor-Aquakulturanlagen, insbesondere Aquakulturanlagen mit hoher Besatzdichte.

    Aufzuchtgebiet für Aquakultur und Basis für die Zucht von Zierfischen.

    Vorübergehende Instandhaltung und Transport von Meeresfrüchten.

    Wasseraufbereitung für Aquarienprojekte, Fischteichprojekte, Aquariumprojekte und weitere Aquarienprojekte.